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Beiträge zur Hydrographie der Ardennen / von Jacoba Brigitta Louise Hol.

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Bibliographic data

Object: Beiträge zur Hydrographie der Ardennen / von Jacoba Brigitta Louise Hol.

Monograph

Title:
Catalogus van de Bibliotheek der Vereenigde Doopsgezinde Gemeente te Amsterdam /, [door S. Muller].
Technique:
Suppl. - 1860. - 46 p.
Author:
Muller, Samuel, 1785-1875
Publisher:
Amsterdam :, Frederik Muller,
Date:
1854-1860.
Extent:
154, 74, 76 p. ;
Dimensions:
25 cm. +
Shelfmark:
OTM: HB-CAT 43
MD_HANDLE:
https://hdl.handle.net/11245/3.3428
Notes:
Eerste afdeeling: Godgeleerdheid. Tweede afdeeling: Doopsgezinde letterkunde. Derde afdeeling: Oude en nieuwe letteren. - Het tweede gedeelte is (zonder het bijvoegsel), gelijktijdig ook afzonderlijk uitgegeven o.d.t.: "Catalogus van Doopsgezinde geschriften behoorende tot de bibliotheek der Vereenigde Doopsgezinde Gemeente te Amsterdam"
Keyword:
Theologie.
06.80 library catalogues.
Doopsgezinden.
Amsterdam (stad)
Bibliotheekcatalogi (vorm)
Catalogue:
https://pid.uba.uva.nl/ark:/88238/b1990000164200205131
Rights:
This work has been identified as being free of known restrictions under copyright law, including all related and neighboring rights.

Full text

—   146 — 
Lesse ein unterirdisches und in- diesem Stadium auch noch ein 
oberirdisches Bett. Wahrscheinlich wird im Anfang die unter- 
irdische Lesse sehr verzweigt gewesen sein. In bezug auf die 
Niveauhöhe des „Trou du Salpêtre" kann das „Trou de Han" ur- 
sprünglich eine aufsteigende Quelle unter dem Flußniveau 
gewesen sein, so wie es früher die Quelle im Lommetal bei 
der „ Carrière Dasse" oberhalb Rochefort gewesen ist, und viel- 
leicht ist das „Trou de Han" durch das Tiefereinschneiden der 
Lesse ins Flußniveau gelangt, indem Deckenteile abbröckelten 
oder einstürzten. Auf einen ähnlichen Vorgang scheint noch 
die kleine dem Trou zugewandte Bucht des Talgehänges hin- 
zuweisen. 
Als die Lesse ihr Bett mehr und mehr vertiefte, wurde das 
„Trou du Salpêtre" über die Talsohle erhoben und nur noch bei 
Hochwasser von den Gewässern der Lesse aufgesucht, in einem 
späteren Stadium aber gar nicht mehr benutzt. Beim Tieferein- 
schneiden hat dann dieLesse einen anderenDiaklas, welcher zu einem 
Aiguigeois, dem „Troud'Enfaule", erweitert wurde, angeschnitten. 
Dieser Ponor hat alsdann einen ähnlichen Entwicklungsgang als 
das „Trou du Salpêtre" durchlaufen ; er liegt im Niveau der Chavée, 
und wahrscheinlich wird er schon bald nach seiner Entstehung 
eine große Menge Lessewassers, bei Niederwasser vielleicht sogar 
die ganze Lesse aufgeschluckt haben, denn Talvertiefung unter 
das Niveau dieses Ponors hat nicht stattgefunden. Da wurde 
also zum ersten Male der Lessemäander zur „Chavée". Nun ver- 
stehen wir auch, weshalb die größte Höhlenentwicklung gerade in 
bis 25 m langen Halle. Das Wasser erreicht hier seine größte Tiefe mit 3 m. 
Am Ende der Halle verengt sich die Höhle schlauchförmig zu einer Breite 
von 2l/8—41/s m bei einer Höhe von l1/«—m über dem Wasserspiegel 
und setzt sich immer in nordwestlicher Hauptrichtung bis zum Endpunkt 
der Höhle fort, der in einer Entfernung von 70 m vom Eingang erreicht 
wird. Dort sieht man die Höhle sich nach oben erweitern und zugleich in 
mehrere enge Klüfte spalten; in einer dieser Klüfte ist Herr Topograph Haug 
noch ungefähr 7 m durchgedrungen, bis ein weiteres Vordringen unmöglich 
war durch die Herabsenkung der Höhlendecke auf etwa 0,7 m über den 
Wasserspiegel. Der Höhlenfluß ist also 77 m lang und rinnt aus ruhig 
fließenden Kluftwassern zusammen." Wahrscheinlich bildet diese Karstquelle 
den vornehmsten Austrittspunkt des Grundwassers im Gebiete westlich der 
Lauter.
	        

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